Am 10. 2. 2026 war in der Klasse 6A der Arzt und Autor Joachim Heisel zu Gast, der früher selbst Schüler unserer Schule war. Heisel las aus seinem Buch „1945 – als das Ende ein Neubeginn war: ein biografisches Zeitmosaik“. Darin beschreibt er Erlebnisse aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und zeigt, wie Menschen damals ihren Alltag bewältigen mussten. Im Mittelpunkt standen dabei seine Erinnerungen an die eigene Kindheit und Schulzeit in der Nachkriegszeit.
Der Autor berichtete unter anderem von Armut und Mangel. Lebensmittel und Kleidung waren knapp, vieles musste geteilt oder mehrfach genutzt werden. Auch die Situation in der Schule schilderte er ausführlich. Er erzählte von Streichen der Schüler, die für Abwechslung sorgten, aber auch zu Ärger führen konnten. Außerdem erklärte er, dass Lehrer damals als strenge Autoritätspersonen galten. Körperliche Strafen waren im Unterricht üblich.
Während der Lesung hörten die Schülerinnen und Schüler aufmerksam zu. Dazwischen gab es immer wieder Möglichkeiten, Fragen zu stellen, die Joachim Heisel beantwortete. Die Veranstaltung gab der Klasse einen Einblick in den Schulalltag und das Leben von Kindern in der Nachkriegszeit und zeigte Unterschiede zur heutigen Zeit auf.





