Armin Huber, 30.07.2015

Vom 21.07. bis 26.07.2015 hatte das MPG 31 Schülerinnen und Schüler aus Japan von unserer Partnerschule Kokugakuin Junior High School und High School Tochigi zu Gast.

Sie waren alle in Gasfamilien untergebracht und konnten dort die deutsche Kultur kennen lernen und dabei ihre Englischkenntnisse anwenden. Das Programm war sehr vielfältig. Am Mittwoch fuhren wir nach Koblenz mit dem Bus. Von dort aus ging es weiter mit dem Personenschiff Merkelbach auf dem Rhein in Richtung Braubach, wo wir zur Marksburg aufstiegen. Nach eine sehr informativen Besichtigung in japanischer und deutscher Sprache ging es mit dem Schiff wieder stromabwärts nach Koblenz. Dort schauten wir uns gemeinsam das Deutsche Eck an.

Am Donnerstag lernten unsere japanischen Gäste durch eine Stadtführung das römische und mittelalterliche Trier kennen. Höhepunkt des Tages war der Empfang im Rathaus durch den Oberbürgermeister der Stadt Trier, Herrn Wolfram Leibe.

Am Freitag besichtigten die Gäste das Rheinische Landesmuseum. Gegen Mittag fand auf dem Schulhof des MPG ein gemeinsames Mittagessen aller Beteiligten statt. Nach japanischer Tradition wurden Dankesworte gesprochen und Gastgeschenke überreicht. Am Sonntag ging es dann weiter nach Heidelberg und Rothenburg ob der Tauber. Der emotionale Abschied unserer japanischen Freunde am Sonntagmorgen unterstrich noch einmal den erfolgreichen Austausch.

Jens Kornmüller, 22.07.2015

"Nach 25 Jahren ist Deutschland ganz gut zusammengewachsen", bilanziert Dr. Claus J. Duisberg die Entwicklung nach der Wiedervereinigung. Die Monate zwischen dem Mauerfall am 9. November 1989 und dem Tag der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 bezeichnete der Top-Diplomat im Zeitzeugengespräch mit den Schülern der Klassen 9d und 10a als die politisch aufregendste Phase seiner langen Karriere im Auswärtigen Dienst.

Duisberg arbeitete damals als Leiter des Arbeitsstabes Deutschlandpolitik im Bundeskanzleramt unter Helmut Kohl aktiv am Einheitsprozess mit. In dieser Schlüsselfunktion war er unmittelbar an den Verhandlungen über den Einheitsvertrag beteiligt. Nach Herstellung der deutschen Einheit war Duisberg für die Abwicklung des Außenministeriums der DDR und ab 1992 für den Abzug der russischen Truppen aus Deutschland zuständig. Von den Herausforderungen und Schwierigkeiten die deutsche Einheit in dem geringen zur Verfügung stehenden Zeitfenster zu verwirklichen, berichtete Duisberg 90 Minuten lang anschaulich den interessiert fragenden Schülern.


 
Als Lehre aus der friedlichen Revolution von 1989 gab er ihnen mit auf den Weg, nicht gleichgültig zu sein, sondern sich zu engagieren und die eigenen Chancen wahrzunehmen: "Es hat nicht immer Erfolg, aber das Beispiel von vor 25 Jahren zeigt: Es kann doch etwas werden."

 

"Es ist auch für uns etwas Besonderes, einen so hochrangigen Zeitzeugen für ein Gespräch mit Schülern zu gewinnen!", freute sich Niels Dehmel, von der Deutsche Gesellschaft e.V., der das Zeitzeugengespräch durch ein Seminar mit beiden Klassen vorbereitet hatte.

Anja Fritsch, 21.7.2015

Zwei Nachmittage trafen sich Schüler und Schülerinnen vom Max-Planck-Gymnasium mit Flüchtlingsjungen vom Jugendhilfezentrum Don Bosco im MPG, um gemeinsam ein großes Wandbild im Schulgebäude zu gestalten. Elemente aus Musik, Bewegung und Malerei dienten als Grundlage zum Kennenlernen und der persönlichen Begegnung.

 

Obwohl die jungen Herren aus dem Jugendhilfezentrum Don Bosco erst ein paar Monate in Deutschland leben, sind ihre Sprachkenntnisse erstaunlich gut. „Mit Händen und Füßen“ brauchten wir uns nicht unterhalten, sagt die Lehrerin Anja Fritzsch, welche die Jugendlichen gemeinsam mit dem niederländischen Künstler Benoît Hermans mit Hilfe von Übungen aus dem Darstellenden Spiel und der Malerei anleitete.

„Die Warm-ups waren ein guter Einstieg, um sich miteinander vertraut zu machen“, sagt die Schülerin Evelin Dümmer. Dennoch, am ersten Tag waren deutliche Berührungsängste zu spüren. Obwohl beide Gruppen um das Ziel des Workshops wussten, hielten sie sich beide Gruppen zunächst deutlich zurück und mischten sich nicht. Am zweiten Tag jedoch brach das Eis. Es wurden Telefonnummern ausgetauscht, die Schüler vom MPG befragten die jugendlichen Flüchtlinge nach ihrem Schicksal und beide Gruppen sangen gemeinsam zu Musik während des Malprozesses. „Ich nehme mit, einfach offen zu sein, egal, was für ein Mensch mir begegnet“, resümiert die Schülerin Juliane Liell. Die Schülerin Esther Reichard berichtet, dass sie erkennen konnte, wie viel die Flüchtlingsjungen mitgemacht haben müssen und nun zufrieden seien, einmal hier zu sein. Egzon Halili freut sich, in der kommenden Woche den Unterricht des Darstellenden Spiel-Kurses von Anja Fritzsch besuchen zu dürfen, weil er neugierig ist, „was ihr da macht“.

Das gemeinsame Aufhängen der farblich gestalteten und einen individuellen Körperausdruck beschreibenden Silhouetten hat allen Spaß gemacht. Ein interessanter Meinungsaustausch in Bezug auf die ausgesuchten Posen schloss sich als Höhepunkt des Workshops an. Die Wand im 4. Stock des Neubaus im MPG ist ein lebendiges Zeugnis für gelebte Völkerverständigung in der letzten Woche.

Nächste Woche feiern die jugendlichen Flüchtlinge das Ende des Ramadans, welches mit dem Zuckerfest begangen wird. Alle deutschen Teilnehmer des Workshops sind eingeladen.

Bernhard Klöckner, 18.07.2015

Während einige Schüler und Lehrer des Max- Planck- Gymnasiums zum interkulturellen Austausch sich auf Island aufhielten, hatte sich eine stattliche Zahl an Schülern der Orientierungsstufe mit ihren Eltern und interessierten Lehrern zum kulturellen Austausch in der heimischen Schulaula versammelt. Unter dem Motto "Abblasen!" wurden zum Ausklang des Schulhalbjahres die Ergebnisse des Bläserklassenunterrichtes zu Gehör gebracht.

Als Oberstufengäste eröffneten Cedric Böhmfeld und Marco Back mit ihren Trompeten festlich-feierlich das Konzert mit Händels "Wassermusik". Begleitet wurden sie auf der Aula- Orgel von Bernhard Klöckner, der mit Schlagzeugrhythmen auch beide Bläserklassen durch das Programm "manövrierte". Symphonisch, volksliedhaft, rockig und bluesartig zeigten sich die Fünft- und Sextklässler von ihrer besten Seite. Hanna Neu interpretierte Bachs Menuet und Badinerie aus der h- moll Suite auf der Querflöte und zum Schluss rundete die MPG- Band mit drei Stücken (Congratulations, Baby Elephant Walk, Smoke on the water) den Abend ab.

Wolfgang Hoor, 16.07.2015

Leonard Brixius, Johannes Lorenz, Samuel Krause, Hendrik Wilms, Philipp Ekstrand und Timo Olbrich hatten sich in Trier gegen das Humboldt-Gymnasium und das Peter Wust – Gymnasium Wittlich durchgesetzt und für das Landesfinale im Tennis an gleicher Stelle qualifiziert. Auch hier gewannen unsere jüngsten Tennisspieler die erste Begegnung gegen die Ernst-Barlach RS + aus Höhr-Grenzhausen. Bei extremer Hitze waren wir dann aber im zweiten Spiel gegen das Private Nikolaus-von-Weiß-Gymnasium Speyer chancenlos und belegten letztendlich den zweiten Platz.

Mannschaftsbild WK IV ( Bild 44 ) von r.n.l.

Leonard Brixius - Johannes Lorenz - Philipp Ekstrand - Timo Olbrich - Philipp Ekstrand - Hendrik Wilms - Samuel Krause

Julius Brixius, Leonard Brixius, David Fritz, Henrik Ekstrand, Conrad Herrmann und Nick Reichert gewannen in der Wettkampfklasse III in einem spannenden Match wiederum gegen das Humboldt-Gymnasium den Regionalentscheid. In Kaiserslautern ging es dann am 14. Juli im Landesfinale um die Fahrkarte nach Berlin. Unsere Gegner dort, zum einen das gastgebende Heinrich-Heine-Gymnasium zum anderen das Gymnasium auf der Kartause aus Koblenz spielten jedoch wie von einem anderen Stern und ließen unseren tapfer kämpfenden Jungs keine Chance. Landessieger wurde schließlich das HHG aus Kaiserslautern.

Mannschaftsbild WK III ( Bild 08 ) von r.n.l.

Leonard Brixius – Conrad Herrmann – Johannes Lorenz – Henrik Ekstrand – Nick Reichert

 

Peter Braeutigam, 13.07.2015

Anne Christin Deutschen, 9b

Am 03.06.15 bin ich als eine von 100 Schülerinnen zur Preisverleihung im kurfürstlichen Palais eingeladen worden.

Im Rokokosaal fand die Siegerehrung für den Solowettbewerb der 9. und 8. Klassen, sowie für den Teamwettbewerb in den Sprachen Englisch und Französich statt. Die Teams hatten einen medialen Beitrag, wie einen Film oder ein Theaterstück erstellt, von denen einige vorgeführt worden sind.

Der Beitrag im Einzelwettbewerb, an dem ich teilnahm, bestand zunächst aus einer Klausur, in der Sprachkentnisse in Lese- und Hörverstehensübungen abgefragt wurden, einem Lückentext und der freien Textproduktion. Ein weiterer Bestandteil dieses Einzelwettbewerbs war eine CD mit einem vorgelesenem Text und einer Aufgabe zum freien Sprechen.

Die Regionalbeauftragte, Eva Schmitt, und Ursula Biehl von der ADD überreichten im Einzelwettbewerb 10 erste, 11 zweite und 11 dritte Landespreise.

Ich selbst habe es geschafft, einen ersten Preis in Englisch zu erlangen.

Das beste Ergebnis erzielte Hannah Reichert vom AVG.

Wer sich für den Wettbewerb interessiert, kann sich auf der Seite www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de informieren.

Anne Christin Deutschen, 9b

Ab Mittwoch, 08.07.2015, wieder reguläre Unterrichtszeiten!

Der Nachmittagsunterricht findet wie gewohnt statt.

Jens Kornmüller, 06.07.2015

 

Martin Schüttö hat den Rhetorik-Wettbewerb des Distrikts 1810 des Rotary Clubs in Bonn gewonnen. Der 12er wurde mit einem Preisgeld von 700,- € ausgezeichnet. Auf Einladung von Rotary International darf er außerdem im Herbst für zwei Wochen nach Ägypten reisen. Martin hatte sich durch seinen zweiten Platz beim Rhetorik-Wettbewerb der Trierer Rotarier qualifiziert. In dem Wettbewerb werden Kriterien wie sprachlicher Ausdruck, Aufbau der Rede, Gestik und Mimik bewertet. Im Konzertsaal des Bonner "Rheinhotel Dreesen" musste er zunächst eine vorbereitete Rede zum Thema "Was würde ich an Schule ändern" halten. Dabei stellte Martin die Notwendigkeit eines Schul-TÜVs und die bessere Förderung bildungsferner Kinder in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. In der zweiten Runde, die die besten fünf von 13 Kandidaten erreichten, wurde den Rednern ein unbekanntes Thema zugelost, zu dem sie eine Stegreifrede zu halten hatten. Martin Schüttö tat das überzeugend und ausdrucksstark zur Frage "Hotel oder Camping?" Abends hat er auf der Rotarierversammlung im Garten des "Rheinhotel Dreesen" seine Rede noch einmal vortragen dürfen.