Zwanzig Kilogramm Kartoffeln haben die jungen Mitglieder der Schulgarten-AG bei der ersten Ernte in ihrem neuen Schulgarten aus der Erde geholt. Außerdem konnten unter der Anleitung von Biologielehrer Maximilian Heumüller auch noch Kürbisse, Äpfel, Brombeeren und reichlich Feldsalat geerntet werden. Auf einer Fläche, auf der sich zuvor häufig die Hinterlassenschaften von Feiernden wiederfanden, die sich dort auf dem Weg ins Nachtleben zum "Vorglühen" getroffen haben, sind mit dem grünen Klassenzimmer und der Bienenwiede schöne Lernorte entstanden, in denen die Schülerinnen und Schüler die Natur unmittelbar erleben können. Für die Einzäunung und die Ausstattung hat die Schulgemeinschaft Spenden gesammelt. Die vorbereitenden Rodungsarbeiten hat die Stadt Trier übernommen. Jetzt fehlen nur noch das Gartenhaus und die Sitzgelegenheiten, dann ist der neue Schulgarten fertig. Weitere Fotos hier:

Die Schüler*innen möchten zusammen mit der AG-Leiterin, Frau Feilen-van Elst, mit den Plakaten, die auch im Treppenhaus des Neubaus aufgehängt wurden, den Mitschüler*innen und Kolleg*innen Mut zusprechen und Zuversicht in schwierigen Corona-Zeiten vermitteln. Hier sehen Sie noch mehr Plakate:

 

... und jetzt erhältlich!

In diesem Jahrbuch kommt wieder die gesamte Vielfalt unserer Schule zum Ausdruck. Es ist in der Schulgeschichte ein besonderes Jahrbuch, denn wir haben die Eindrücke und Abstände im zweiten Halbjahr bildlich festgehalten. Auch in diesem Jahr können wir das Jahrbuch wieder für 10,-- €  anbieten. Es lohnt sich!

·         Unsere Klassen und Kursen auf Abstand stehend

·         Unsere interkulturellen Austauschbegegnungen, als sie noch möglich waren

·         Aktivitäten unserer Arbeitsgemeinschaften

·         Projekte unserer Schule

·         Berichte von den MINT-Camps unserer Schülerinnen und Schüler

·         Unsere Teilnehmer und Gewinner bei Jugend forscht

·         Unsere Abiturientinnen und Abiturienten

·         Unsere sportlichen Aktivitäten

·         Unsere Teilnehmer und Gewinner bei Jugend trainiert für Olympia

·         Unsere Theateraufführungen

·         Eindrücken und Impressionen vom Corona-Halbjahr

 

Die Schulgemeinschaften des Humboldt-Gymnasiums und des Max-Planck-Gymnasiums haben am 26. 10. 2020 gemeinsam ein Zeichen gegen das Vergessen, gegen eine Relativierung der Schuld, gegen einen neuen Nationalismus und gegen Hass und Rassismus gesetzt: Vor dem ehemaligen Standort unserer Schule in der Böhmerstraße haben sie an 23 ehemalige Schüler erinnert, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors geworden sind: Denn von 1822 - 1914 teilten das HGT und MPG eine gemeinsame Schulgeschichte, in der die Schule viele verschiedene Namen hatte - zuletzt „Königliches Kaiser-Wilhelms-Gymnasium“ (mit Realgymnasium). Erst danach hat sich ihr Weg getrennt.

"Nach den Verbrechen des Nationalsozialismus ist aus Deutschland ein wirklich gutes Land geworden. Nie zuvor ist in Deutschland eine Generation von Jugendlichen aufgewachsen, die eine solch lange Friedensphase, so viele Freiheitsrechte, eine so gut funktionierende Demokratie und so viel Wohlstand erlebt hat", hieß es in dem Gedenkakt im Rokokosaal des Kurfürstlichen Palais, den Schülerinnen und Schüler beider Schulen gemeinsam gestaltet haben: "Das alles ist es wert, dass wir es entschieden verteidigen! Gerade weil zuletzt die Anfeindungen gegen die liberalen Demokratien stärker geworden sind und die Herausforderungen der Zukunft riesig erscheinen! Mit Intoleranz, mit Rassismus, mit Hass und mit Gewalt lässt sich keine Zukunft gestalten - wohl aber mit Wahrheit und Mitmenschlichkeit! Deshalb wollen wir das Gedenken an die Opfer unserer gemeinsamen Schul-Vergangenheit in der Böhmerstraße sichtbar machen."

Die Begrüßung zu diesem Gedenkakt, der unter strengen Hygiene-Auflagen nur vor einem kleinen Zuschauerkreis stattfinden konnte, sprach ADD-Präsident Thomas Linnertz. Die Gedenkansprache hielt Oberbürgermeister Wolfram Leibe. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatte eine Video-Botschaft geschickt. (J. Kornmüller, 26. 10. 2020) Weitere Fotos finden Sie hier:

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

aufgrund der steigenden Infektionszahlen in der Stadt Trier (7-Tage Inzidenz liegt bei 63) und das Erreichen der Warnstufe Rot hat die Stadt Trier und der Landkreis Trier-Saarburg die Maskenpflicht im Unterricht für 14 Tage (bis einschließlich 6.11.) angeordnet. Das von der Schulgemeinschaft dringend empfohlene Tragen des Mund-Nasen-Schutzes wird ab Montag nun Pflicht. Ich weiß, dass diese Maßnahme einen großen Einschnitt bedeutet und eine Belastung für jeden im Unterricht ist, aber sie kann uns und andere vor der Übertragung des Corona-Virus schützen und so die Ausbreitung der Pandemie verlangsamen.

Wir haben in der Woche einen 12 Punkte-Plan erarbeitet, den es jetzt gilt umzusetzen:

12 Punkte Plan zur Bekämpfung der Corona-Pandemie am MPG

1.    Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNS) ist auf dem gesamten Schulgelände verpflichtend. Darüber hinaus ist ab Montag, 26.10.2020, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) während des Unterrichts verpflichtend.  Diese Maßnahme ist zunächst zeitlich begrenzt (6.11.2020).

Dies basiert auf den Empfehlungen des Gesundheitsamtes Trier-Saarburg:

 „Das Tragen eines MNS vermindert das Infektionsrisiko, weil durch das konsequente Tragen eines MNS  der Eintrag von SARS-CoV-2-Erregern in die Umgebungsluft spürbar gesenkt wird und so zu einer geringeren Aerosolkonzentration im Unterrichtsraum führen kann. Außerdem ist bei Tragen eines MNS die aufgenommene Virusmenge im Falle einer Infektion geringer, was den Verlauf der Krankheit beeinflusst. Eine geringere Aufnahmemenge führt in der Konsequenz zu einer geringeren eigenen Infektiösität gegenüber anderen. Das heißt: Das Tragen eines MNS dient sowohl dem Selbstschutz als auch dem Fremdschutz und dient damit dem Gesundheitsschutz.“

Schüler*innen, die im Unterrichtsraum einen MNS tragen, werden voraussichtlich vom Gesundheitsamt Trier-Saarburg als Kontaktpersonen 2. Grades („KP2“) eingestuft und sind damit wahrscheinlich einer relevanten Aerosolexposition  nicht ausgesetzt. Aus diesem Grund kann auf die Anordnung von Quarantänemaßnahmen verzichtet werden.

2.    Für die Jahrgangsstufe 13 gilt die Maskenpflicht bis zum 6.11. und die dringende Empfehlung zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes bis zum schriftlichen Abitur. Die Maßnahme dient sowohl der Verminderung des Infektionsrisikos, als auch der Vermeidung von Quarantänemaßnahmen ganzer Lerngruppen (Kohorte 13. Jahrgangsstufe).

Der Sportunterricht in den Grundkursen der 13. Jg. findet ohne das Tragen des MNS statt. Die Sportkurse werden halbiert und garantieren einen Mindestabstand von 1,5 Metern. Es werden kontaktlose Sportarten (z.B. Badminton) unterrichtet. Im LK Sport wird auf den Mindestabstand bei der Vorbereitung in den praktischen Teilen geachtet.

3.    Im Chor müssen in der kalten Jahreszeit auch bei stoßweisem Lüften von zwei Seiten die vorgeschriebenen Mindestabstände konsequent berücksichtigt werden. Sollte das aufgrund der Gruppengröße nicht möglich sein, muss die Gruppe halbiert und 14-tägig unterrichtet werden.

4.    Kurs- und Klassenarbeiten sowie Hausaufgabenüberprüfungen können ohne Maske geschrieben werden, da nicht gesprochen wird. Der Sportunterricht in der Sekundarstufe 1 findet ohne das Tragen des MNS statt.

5.    Auf das korrekte Tragen des MNS muss von allen geachtet werden!!!

6.    In den öffentlichen Verkehrsmitteln und an  Bushaltestellen besteht Maskenpflicht. Ich bitte dringend unsere Schüler*innen diese Verpflichtung zu beachten und zu befolgen.

7.    Lüftung der Klassenräume: Zur Reduzierung möglicherweise in der Luft vorhandener Erreger (infektiöse Aerosole) sind Unterrichtsräume regelmäßig zu lüften. Dabei ist im Herbst und Winter folgendes zu beachten:

-    möglichst vollständige Öffnung der Fenster (Durchzug-, nicht Kippstellung) zur Stoß-  oder Querlüftung durch dauernde Öffnung der Tür während der Unterrichtszeit.

-    die Unterrichtsräume müssen mindestens alle 20 Minuten gelüftet werden.  Dabei ist die Dauer der Lüftung von den Wetterverhältnissen abhängig.

-          Als Faustregel wird im Sommer eine Lüftung von 10-20 min empfohlen, im Herbst 5 min und im Winter mindestens 3-5 min.

-          Kurzzeitiges Stoß- und Querlüften mit weit geöffneten Fenstern führt zunächst zwar zu einer Abkühlung der Raumluft um wenige Grad (2 bis 3 Grad Celsius). Zu einer Unterkühlung kommt es bei einer Lüftung von 5 Minuten nicht.

-    Um das regelmäßige Lüften zu garantieren, wird in jeder Lerngruppe ein*e   Schüler*in festgelegt, der/die für die Lüftung verantwortlich ist und darauf aufmerksam macht, wenn es Zeit zum Lüften ist.

-          Gelüftet wird prinzipiell: vor Unterrichtsbeginn, während des Unterrichts nach 20 min, in den Pausen (Dauer abhängig von der Außentemperatur) und am Ende / nach der Raumnutzung.  

8.    Essen und Trinken können die Schüler*innen auf dem Schulhof, da das Infektionsrisiko im Freien deutlich geringer ist als im Klassenraum. Dazu dürfen sie ihre Maske absetzen, sobald sie genug Abstand zueinander haben. Nach dem Essen und Trinken wird die Maske auch auf dem Schulhof wieder aufgesetzt.

9.    Im Unterricht wird ein selbstgesteuertes („aufgeklärtes“) Tragen der Maske empfohlen. Wenn z.B. quergelüftet wird, kann der Schüler/die Schülerin die Maske kurz abziehen, um am Platz kurz etwas zu trinken.

10.  Pausenregelung: Für die 5., 6. und 7. Klassen wird die große Pause vorgezogen: Der Unterricht der 2. Stunde endet um 9.25 Uhr. Dann gehen die Schüler*innen auf den ihnen zugewiesenen Schulhofbereich und dürfen dort essen und trinken. Ist in diesem Zeitraum Regenpause, übernehmen die Fachlehrer*innen der 3. Stunde die Aufsicht im Klassenraum. Essen und Trinken ist in diesem Fall bei Querlüftung dann möglich.

Nach der Hofpause hält der Lehrer/ die Lehrerin der 3. Stunde den geplanten Unterricht der 3. Stunde von 9:45 Uhr bis 10.30 Uhr.

In der großen Pause von 10:15 bis 10:30 Uhr können die Kurse der Oberstufe und die Klassen 9 bis 10 in ihren Unterrichtsräumen bleiben. Wenn sie jedoch Essen möchten, müssen alle Schüler*innen auf den Schulhof gehen. Die 8. Klassen müssen in jedem Fall die Klassenräume verlassen und auf den Schulhof gehen. Die Aufsichten im Haus und auf dem Hof sind gewährleistet. Während der Regenpause in diesem Zeitfenster übernehmen die Aufsichten im Haus und auf dem Hof die Aufsicht im Schulgebäude.

11.  Der Oberstufe werden folgende Aufenthaltsräume zugewiesen: Der Oberstufenraum im Keller wird von der 12. Jahrgangsstufe genutzt, die 13. Jahrgangsstufe hält sich im Altbau an den Tischen vor der Aula auf und die 11. Jahrgangsstufe nutzt das Aquarium (Achtung: begrenzte Plätze: Ausweichräume werden jeweils ausgewiesen).

12.  Das Einhalten des Wege- und des Raumkonzepts muss nach Herbstferien besonders beachtet werden.

Ich bitte Sie, liebe Eltern, diese Punkte mit Ihren Kindern zu besprechen. In der 1. Stunde am Montag (Klassenleiter- und Stammkursleiterstunde) werden diese Punkte noch einmal mit den Klassenlehrkräften besprochen. Das strenge Kohortenprinzip wird natürlich beibehalten.

Für den Sportunterricht gibt es noch keine konkreten Anordnungen von Seiten des Ministeriums. Es steht für mich aber fest, dass Sportunterricht mit Maske nicht möglich ist. In der Oberstufe werden die Sportkurse halbiert und so auf das Abstandsgebot von 1,5 Metern geachtet. In der Sekundarstufe 1 können wir aufgrund der Aufsichtspflicht und der fehlenden Lehrkräfte die Gruppen nicht teilen. Es soll daher auf Kontaktsportarten verzichtet werden. Kurzfristige Änderungen in der Verfahrensweise sind im Sportunterricht möglich.

Wichtig ist aus meiner Sicht, dass wir Quarantänemaßnahmen verhindern und Präsenzunterricht so lange wie möglich aufrechterhalten.

In diesem Sinne gehen wir, Lehrkräfte, Schüler*innen und Eltern, die zukünftigen Herausforderungen gemeinsam an. Nur gemeinsam können wir die Auswirkungen und Einschränkungen der Pandemie bewältigen.

Noch ein Hinweis in baulicher Angelegenheit: Die Urinale in der Jungentoilette im Erdgeschoss im Neubau sind kurz vor den Herbstferien fertiggestellt worden und stehen ab 26.10. zur Verfügung. Die Umkleidekabinen in der Turnhalle 3 sollen bis zu den Weihnachtsferien fertiggestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Armin Huber, OStD
Schulleiter

 

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigten,

leider haben wir am MPG einen zweiten Infektionsfall mit dem neuartigen Coronavirus.  Es gibt an unserer Schule eine Person in einer 5. Klasse, die positiv auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 Erreger getestet wurde.

Nachdem uns die Information am späten Freitagnachmittag erreicht hatte, haben wir sofort die Sorgeberechtigten über den Schulmanager informiert.

Das zuständige Gesundheitsamt wird nun Tests für die Schülerinnen und Schüler der Klasse, die Lehrkräfte sowie weitere enge Kontaktpersonen im schulischen und familiären Umfeld vorbereiten. Diese Tests finden, sofern die Betroffenen keine Symptome einer Erkrankung entwickeln, voraussichtlich in der kommenden Woche statt (hier legt das Gesundheitsamt die Daten nach Sachlage fest), entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes. Das Gesundheitsamt steht in Kontakt mit den Familien der Schüler*innen und mit den betroffenen Lehrkräften.

Die Schüler*innen, die sich ab heute in Quarantäne befinden, werden ab Montag, 5. Oktober, über die Lernplattformen padlet und Schulmanager unterrichtet.

Das Gesundheitsamt hat uns darüber informiert, dass weitere Maßnahmen an unserer Schule zunächst nicht vorgesehen sind, da die Hygienemaßnahmen, wie die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Abstandsregeln und Desinfektionen eingehalten wurden. Außerdem ist diese Klasse in keiner Mischgruppe, weil wir den Religionsunterricht in den digitalen Fernunterricht gelegt haben. Der betroffene Schüler aus dieser Klasse nimmt nicht an der Ganztagsschule teil.

Wichtig ist, dass sich alle Mitglieder der Schulgemeinschaft weiterhin an die Hygieneregeln in unserer Schule halten, damit wir einander schützen.

Ich hoffe für uns als Schulgemeinschaft, dass dieser zweite Vorfall eine Ausnahme bleibt und wünsche Ihnen und Ihren Kindern alles Gute und beste Gesundheit!

Mit freundlichen Grüßen

Armin Huber, OStD
Schulleiter

Trier, den 2. 10. 2020

Bei strahlendem Sonnenschein am Samstagmittag haben sich 15 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 am  Projekt „Mosel Clean up“ beteiligt und voller Tatendrang das Moselufer in der Nähe der Kaiser-Wilhelm-Brücke von Müll befreit. Insgesamt haben 35.000 Menschen an Mosel, Rhein und Ruhr 320 Tonnen Müll gesammelt. Das Max-Planck-Gymnasium Trier konnte einen Teil dazu beitragen. Mehr Bilder hier:

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

die dritte Woche des Schulbetriebs "im Regelbetrieb" beginnt und ich wiederhole gerne das Kompliment an alle Schülerinnen und Schüler, dass sie die Hygienemaßnahmen angenommen haben und nach bestem Gewissen praktisch umsetzen. Das betrifft vor allem das Tragen der Masken auf dem Schulgelände und im Schulgebäude und das Einhalten der Corona-Regeln. Wir haben mittlerweile 5 Desinfektionssäulen an den Eingängen aufgestellt, die auch alle jetzt sachgerecht genutzt werden. Die Sicherheitsabstände könnten in der Pause auf dem Schulhof noch besser eingehalten werden.

Leider vergessen einige Schüler*innen die Masken (heute 24 Schüler*innen). Bis heute konnten wir noch die kostenlosen Masken des Landes Rheinland-Pfalz verteilen. Ab morgen verkaufen wir am Eingang die im März bestellten Masken für 1,- Euro. Ich bitte darauf zu achten, dass die Schüler*innen mit Maske das Haus verlassen.

Für die Lehrkräfte haben wir auch eine Verbesserung der Hygieneregeln erreicht, denn wir haben die Aula als zweites Lehrerzimmer umfunktioniert. So kann der Sicherheitsabstand von 1,5 Meter in den Stoßzeiten (Vor der 1. Stunde, in der großen Pause, nach der 6. Stunde) gewährleistet werden. Die Lehrer*innen mit dem Anfangsbuchstaben von A bis M sind im Lehrerzimmer 1, die Kolleg*innen von N bis Z sowie die Referendarinnen und Referendare sind in der Aula zu den Stoßzeiten erreichbar. Der Schulträger ist der im Mai gestellten Forderung nach einem Container als zweites Lehrerzimmer nicht nachgekommen. Einige Lehrer*innen halten sich in diesen Zeiten auch in den Vorbereitungsräumen der Naturwissenschaften auf.

Eine Frage, die viele Eltern beschäftigt, ist der Umgang mit Erkältungs-/Krankheitssymptomen. Dazu habe ich Ihnen im Anhang eine Anlage der zuständigen Ministerien angefügt. Ich bitte diese Anlage zu beachten. Wenn Ihr Kind 38°C und mehr Fieber hat, wenn es hustet (nicht chronisch), wenn der Geruchs- und Geschmackssinn gestört sind, wenn akute Atemwegssymptome auftreten und ihr Kind Kontakt zu einem bestätigtem Covid-19-Fall hatte, kommt ihr Kind nicht in die Schule, sondern Sie kontaktieren Ihren Arzt nach telefonischer Absprache.

Bis jetzt wird sehr verantwortungsvoll sowohl von Lehrerseite, von  Elternseite als auch von Schülerseite mit der Eigen- und Fremdverantwortung umgegangen. So blieben Schüler zu Hause, weil ein Familienmitglied aus einem Risikogebiet zurückkehrte. Erst nach Vorlage eines negativen Befundes des Corona-Tests kommen sie wieder in die Schule zurück. Es ließen sich noch weitere Beispiele aufführen. Vorsicht, Umsicht  und gegenseitige Rücksichtsnahme schützen uns in dieser angespannten Lage.

Die Elternabende beginnen am Montag, dem 7.9. und Sie finden zeitversetzt in der Turnhalle 2 statt. Die Zeiten sind Ihnen von den Klassenleiter*innen bereits mitgeteilt worden. Die Elternabende der 7a, c ,d, 9b und der MSS 11 finden in diesem Jahr digital per Videokonferenz statt.

In dieser Woche beginnt auch der Förderunterricht. Dazu hat die Schulleitung folgende Übereinkunft getroffen

1.       Alle GTS-Kinder nehmen automatisch am Förderunterricht ihrer Klasse teil, weil sie ganztägig in der Schule betreut werden müssen.

2.      Für die 6. Klassen findet der Förderunterricht am Montag aus stundenplantechnischen Gründen in der 1. Stunde statt.

a. Vormittagskinder der 6. Klasse ohne Bedarf an Förderunterricht dürfen die Schule erst kurz vor der 2. Stunde betreten, da es keinen Aufenthaltsraum mehr für die Sek. I  gibt.

b. Ist für die Vormittagsschüler*innen der 6. Klasse aus organisatorischen Gründen (fehlender Bus- oder Zugverkehr) der Unterrichtsbeginn zur 2. Stunde nicht möglich, müssen diese Kinder am   Förderunterricht der Klasse teilnehmen.

Diese ausgewiesene Stunde (zusätzlich zur Stundentafel)  ist ein Förderunterricht für Schüler*innen, die bei den Lernschwierigkeiten ansetzen muss, die sich während der Schulschließung und der stufenweisen Öffnung offenkundig ergeben haben. Die Fachlehrer*innen der jeweiligen Klassen werden den Förderlehrer*innen den genauen Förderbedarf mitteilen.

Der digitale Fernunterricht ist in Ethik und evangelischer Religion bereits gut angelaufen. Aus organisatorischen Gründen werden die Klassen in katholischer Religion neu zusammengesetzt. Die katholischen Religionsleher*innen werden Sie über die neuen Gruppenzusammensetzungen in dieser Woche informieren.

Des Weiteren muss ich Sie auf die Gefahrensituation in der Sichel- und Windstraße beim Transport Ihrer Kinder vor und nach der Schule hinweisen. Aufgrund der überfüllten Buslinien bringen viele Eltern ihre Kinder mit dem eigenen PKW zur Schule. Meiden Sie die Windstraße und Sichelstraße und lassen Sie Ihre Kinder an Bushaltestellen (Balduinsbrunnen, SWT Ostallee, MediaMarkt) aussteigen. Das Ordnungsamt kontrolliert zur Zeit verstärkt zu diesen Zeitpunkten.

In unserem Sekretariat werden Sie ab morgen eine vertraut gewordene Stimme nicht mehr hören. Frau Geisen, die während ihrer Arbeit im Sekretariat eine Verwaltungslehre erfolgreich abgeschlossen hat, wechselt in das Jugendamt der Stadt Trier. Ich danke im Namen der Schulgemeinschaft für ihre hervorragende Arbeit im Sekretariat, für Ihre Geduld bei der Schulbuchausleihe und für Ihr freundliches und bestimmtes Auftreten. Wir werden Sie und Ihre Arbeit sehr vermissen. Ich wünsche Ihr im Namen der Schulgemeinschaft alles Gute und ein erfolgreiches Wirken an ihrer neuen Stelle. Einen Ersatz werden wir frühstens Anfang Oktober erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Armin Huber, OStD
Schulleiter