Umsetzung der 10-Tage-Regel zur Registrierung der außerunterrichtlichen Aktivitäten

Das Max-Planck-Gymnasium fördert außerunterrichtliche Aktivitäten  als festen Bestandteil seines  pädagogischen Schulkonzepts. Es muss aber gewährleistet sein, dass unsere Schülerinnen und Schüler kontinuierlich und regelmäßig dem Unterricht folgen und nicht zu häufig durch außerunterrichtliche Aktivitäten Unterrichtsstoff versäumen.  Aus diesem Grunde wurde die 10 Tage-Regel eingeführt. Sie besagt, dass Schülerinnen und Schüler nicht mehr als 10 Unterrichtstage im Schuljahr durch die Teilnahme an außerunterrichtlichen Aktivitäten fehlen dürfen. In Einzelfällen entscheidet der Schulleiter in Absprache mit dem Klassenleitung und den betroffenen Schülerinnen und Schülern oder mit deren Eltern.

  1. Die 10-Tage Regel ist ein pädagogischer Schutz, damit unsere Schüler und Schülerinnen nicht zu viel Unterricht versäumen.

  2. Dokumentiert werden folgende außerunterrichtliche Aktivitäten:
    -           Exkursionen und Projekte
    -           Wettbewerbe (Jugend forscht, Fremdsprachen)
    -           Theater- und Kinobesuche
    -           Austauschprogramme
    -           Sportwettkämpfe
    -           private Termine  (z. B. Vereinstätigkeit, Trainingslager, Familienfeiern, etc. )

  3. Krankheitstage werden nicht dokumentiert.

  4. Für jede Abwesenheit füllt der Schüler einen für alle Aktivitäten einheitlich gestalteten Freistellungsantrag aus, der von den Eltern unterschrieben und vom Klassenleiter genehmigt wird. Die Freistellung bei schulischen Sportwettbewerben erfolgt über die MPG-Sportkarte. Bei einer Freistellung von mehr als drei Tagen muss der Schulleiter zustimmen.

  5. Der Klassenleiter sammelt die Freistellungsanträge, heftet sie ab und trägt die Fehltage bzw. -stunden in eine im Klassenbuch befindliche Liste ein. Die Dokumentation erfolgt in der Sekundarstufe 1 durch den Klassenleiter.

  6. Die Dokumentation in der Sekundarstufe 2 erfolgt zentral im Sekretariat. Die vom Stammkursleiter genehmigte Aktivität muss im Fach Freistellungsanträge im Sekretariat hinterlegt 

  7. Bei Gruppenveranstaltungen (z.B. Island-Fahrt) oder außerunterrichtliche Aktivitäten der gesamten Klasse (z.B. Wandertag) entfällt das Ausfüllen von Freistellungsanträgen. Die Aktivität muss durch den Schulleiter genehmigt werden. Der Klassenleiter bzw. Stammkursleiter muss durch die Schüler informiert sein.  Dem Kollegium ist das Fehlen durch einen Aushang kenntlich zu machen.