Sebastian Stolz, 12. 03. 2019

Es gibt Tage, da läuft es einfach nicht nach Plan. Bereits beim Einschwimmen verletzte sich mit Johanna eine tragende Säule unserer Mannschaft, sodass sie im weiteren Wettkampf kaum noch eingesetzt werden konnte. Der Schock in der Mannschaft saß tief und so wurden die ersten beiden Staffeln verloren, sodass wir fortan einem deutlichen Rückstand hinterherschwammen. Doch der dritte Lauf konnte überlegen gewonnen werden und plötzlich war da dieses Gefühl: „Hier geht vielleicht doch noch was!“ Sensationell konnte auch der vierte Wettkampf zeitgleich mit dem AVG gewonnen werden und wir waren zurück im Rennen, gerade einmal vier Sekunden trennten uns noch von einer Medaille, als wir den nächsten Rückschlag hinnehmen mussten. Unsere Staffel wurde disqualifiziert und musste unmittelbar danach erneut antreten. Trotz großem kämpferischen Einsatz verloren wir dadurch erneut wertvolle Sekunden im Kampf um die Medaillen. Im abschließenden Dauerschwimmen konnten wir zwar wieder einen guten zweiten Platz erreichen, doch dieser reichte nicht. Schlussendlich fehlten in einem eng besetzten Feld wenige Sekunden zur Medaille.
Wie knapp die Entscheidung war, sieht man daran, dass unsere Mannschaft irrtümlich zum Landessieger gekürt wurde, ohne dass es zu Protesten des Gegners kam. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft, die diesen Irrtum sofort aufklärte und die zu überreichende Goldmedaille aus Gründen des Fairplays ablehnte. Und so bleibt als Fazit: Eine Medaille wurde zwar knapp verpasst aber ihr habt die Schule würdig vertreten.