Eine Mischung aus Roboterwettbewerb und Sportevent – so beschreibt Veranstalter Lego die „First Lego League“. Die FLL ist ein weltweites Bildungsprogramm, das neben Lego noch von anderen Sponsoren initiiert wird, um Kindern und Jugendlichen einen Zugang zu Wissenschaft und Technologie zu vermitteln. In Rheinzabern fand Anfang des Jahres ein Regionalwettbewerb der FLL statt, zu dem die Trierer Schülerinnen Katharina, Rebecca und Leni zusammen mit den ALP-Mentorinnen Clarissa Dietrich und Marla Pflugradt fuhren. Im Gepäck hatten sie die Lego Mindstorms „EV3“- Roboter, ihr wichtigstes Arbeitswerkzeug. Alle 21 antretenden Teams bekamen die Aufgabe, unter dem Motto "Weltraum" ihre Roboter auf verschiedenste Weise zu programmieren, damit diese anschließend auf einem Spielfeld eigenständig Aufgaben lösen können. Dabei mussten die Schülerinnen nicht nur ihre Programmier-Fähigkeiten beweisen, sondern gemeinsam im Team kreative Lösungen erarbeiten. Unter den Augen des Schiri bearbeiteten sie die Aufgaben im Wettlauf gegen die Zeit in drei Durchgängen – der beste davon wurde gewertet. Nur eine einzige Aufgabe zu lösen kann bereits sehr zeitaufwändig und anspruchsvoll sein, beispielsweise, weil dem Roboter ein funktionsfähiger Arm angebaut werden muss. Mit dem EV3 Roboter umzugehen lernten Katharina, Rebecca und Leni, die die 7. und 8. Klasse besuchen, seit Herbst 2018 in einer Informatik-AG am Max-Planck-Gymnasium. Die AG wurde von ALP-Projektleiterin Bianca Schröder und Mentorin Clarissa Dietrich gemeinsam mit Lehrkräften des Gymnasiums initiiert. Auch weil sie weniger Zeit zur Vorbereitung als andere Teams hatten, waren die ALP-Teilnehmerinnen im Vorfeld des Wettbewerbs nervös, "allerdings hatten sie auch einen Megaspaß", sagt Dietrich. Auch für sie selbst war es eine "tolle Erfahrung, an einem Wettbewerb teilzunehmen und die Abläufe kennen zu lernen. Den Mädels hat es sehr gut gefallen und sie waren sehr motiviert“. Da spielte es auch keine Rolle, dass es nicht für den Sieg reichte. (Quelle: Ada-Lovelace-Projekt Newsletter 01/2019)