Uli Kaurisch, 29. 01. 2019

Mit dem Erfolg der Mädchen des MPG bei den Landesmeisterschaften im Basketball in Montabaur konnte man rechnen, mit dem Erfolg der Jungs eher nicht, so lautet das Kurzfazit nach dem „nervenaufreibenden“ Landesfinale der WK III. Schon die Hinfahrt nach Montabaur gestaltete sich angesichts der Straßenverhältnisse an diesem Tag als Abenteuer. Schneebedeckt Fahrbahnen und Vollsperrung der Autobahn wegen querstehender LKWs verzögerten die Anfahrt erheblich, so dass die Mannschaft erst um 11 Uhr zu Turnierbeginn in der Halle war. Aber auch die anderen Teams hatten Probleme bei der Anreise. So mussten die Jungs gleich zu Beginn gegen den Gastgeber Montabaur, Regionalsieger in Koblenz, ran. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der unkonventionellen Spielweise setzten sich die MPG-Jungs souverän durch. Auch Mainz siegte gegen Montabaur deutlich. Jetzt musste das finale Spiel die Entscheidung bringen. Das MPG startete furios und führte nach drei Minuten mit 10 Punkten. Doch Mainz ließ nicht locker und drehte das Spiel zu seinen Gunsten. Das MPG lief ab diesem Moment das gesamte Spiel einem Rückstand hinterher. Eine Auszeit kurz vor Ende sollte die Wende bringen. „Jetzt zählt nur noch die Energie, die ihr auf das Spielfeld bringt“, forderte Coach Uli Kaurisch. Gesagt, getan. Die MPG-Jungs kämpften aufopferungsvoll, schafften tatsächlich in der letzten Spielminute noch die Wende und gewannen mit 32:29 in einem hochklassigen Spiel. Der Jubel der Jungs kannte keine Grenzen.

Danach waren die Mädchen des MPG an der Reihe, es den Jungen gleichzutun. Schnell zeigte sich die spielerische Überlegenheit des MPG und ungefährdet setzten sich die Mädchen gegen Oppenheim durch und sicherten sich das begehrte Ticket nach Berlin. Die Heimfahrt nach Trier war angesichts des Erfolgs recht ausgelassen. Beide Mannschaften nehmen vom 7. bis 11. Mai am Bundesfinale in Berlin teil. Für Sportlehrer Uli Kaurisch sind es die Bundesfinalteilnahmen Nummer 19 und 20. „Da geht noch was“, ist Kaurisch angesichts des noch ausstehenden Landesfinales der Wettkampfklasse II am 6. Februar in Trier optimistisch.