14. 08. 2018, Heumüller / Krämer

Bei hochsommerlichen Temperaturen bis 35°C untersuchten die Biologie-Leistungskurse der Jahrgangsstufe 12 an jeweils zweieinhalb Tagen intensiv aquatische Ökosysteme in der Region rund um Bettenfeld. Dabei lernten sie zahlreiche biologische Arbeitsweisen kennen. Unterstützt wurde die Exkursion durch Frau Karger und Herr Dawen von der biologisch-ökologischen Station in Bettenfeld. Auf dem Meerfelder Maar wurden in Kleingruppen vom Ruderboot aus Tiefenmessungen durchgeführt, wobei die charakteristische Temperaturschichtung eines Sees im Sommer bis 17 Meter Tiefe geradezu exemplarisch verdeutlicht wurde. Die eigens mit einem Planktonnetz gesammelten Planktonproben vom Meerfelder Maar und dem Windsborn Kratersee eigneten sich für eine anschließende mikroskopische Untersuchung auf Phyto- und Zooplankton. Im Labor untersuchten die Leistungskursschülerinnen und -schüler ihre mit dem Wasserschöpfer aus verschiedenen Tiefen entnommenen Wasserproben auf chemische Parameter. Stellvertretend für ein Fließgewässer wurde am Meerbach ebenfalls eine biologische Wasseruntersuchung durchgeführt, indem die Schülerinnen und Schüler wirbellose Tiere sammelten und bestimmten. Anschießend ermittelten sie unter Verwendung der Häufigkeit, der Saprobienwerte und der Indikatorgewichtung von Leitformen (Saprobien) die Qualität des Fließgewässers. Somit konnte mittels Sapobienindex die lokale Gewässerstrukturgüte beurteilt werden. Hier folgen viele Fotos: