Juliane Brauer, 14. 06. 2018

Am Donnerstag, dem 14. 06. 2018, wurde in allen neunten Klassen ein dreistündiges Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt zu geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen durchgeführt. Ziel des Workshops war es, Vorurteile abzubauen, Akzeptanz und Menschlichkeit zu fördern und damit Diskriminierung und Mobbing vorzubeugen. In Zweierteams haben die Workshopleitenden mithilfe von vielfältigen pädagogischen Methoden die Jugendlichen in die Themengebiete eingeführt und Fragen beantwortet. Historische Ereignisse, wie beispielsweise die späte Abschaffung des Paragraphen 175 im Jahr 1994, der sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe stellte, wurden thematisiert. Des Weiteren wurden gesellschaftliche Normen als auch Klischees und Vorurteile in Bezug auf nicht-heteronormative Lebensweisen reflektiert sowie Diskriminierungsmerkmale und -formen aufgezeigt. Die Schülervertretung hatte sich zwei Jahre intensiv für die Durchführung von SCHLAU am MPG eingesetzt. Gemeinsam mit den Lehrerinnen Juliane Brauer und Vanessa Schaan plante die SV die Umsetzung und  informierte im Vorfeld die Lehrerinnen und Lehrer und Eltern. Der Schulelternbeirat stimmte im Februar mit großer Mehrheit für die Realisierung des Projektes. Vertrauenslehrerin Juliane Brauer bilanziert: "Das sehr positive Feedback der Schüler*innen als auch der Teamenden am heutigen Tag lässt hoffen, dass der Workshop in den nächsten Jahren erneut am MPG durchgeführt werden wird!"