Benedikt Scholtes, 07. 05. 2018

Die Schüler des Max-Planck-Gymnasiums haben beim Schach-Bundesfinale einen hervorragenden 7. Platz belegt. Das Team der Wettkampfklasse II (Jahrgang 2001 und jünger) hatte sich als Gewinner des Landesfinales in Bendorf das Ticket nach Berlin gesichert. Dort starteten die MPG-Jungs mit einem 4-0 Sieg gegen den Vertreter aus Schleswig-Holstein furios. Auch im zweiten Spiel gegen die an Position drei gesetzte Mannschaft aus Niedersachsen präsentierten sie sich in einer sehr umkämpften und spannenden Partien in starker Verfassung, mussten sich aber letztendlich hauchdünn mit 1.5 : 2.5 geschlagen geben. „Wer weiß was noch alles möglich gewesen wäre, wenn wir das Duell gegen Niedersachsen für uns entschieden hätten!“, bilanzierte Trainer Benedikt Scholtes nach dem Turnier. Die Niederlage hinterließ Spuren, sodass die nächsten beiden Spiele ebenfalls verloren gingen. Dann aber zeigten Elias Roos, Felix Jansen, Paul Lehnart, Fabian Mauel und Maximilian Felten eine hervorragende Moral und gewannen die restlichen drei Duelle gegen Berlin, Bremen und das Saarland. Verdienter Lohn war ein starker 7. Platz für die Spieler, die in ihrer Freizeit für die beiden größten Trierer Schachvereine, die Schachgesellschaft Trier und den Postsportverein Trier, spielen.

Neben dem eigentlichen Turnier gab es noch ein „Ersatzspielerturnier“, am dem die Spieler teilnahmen, die in der jeweiligen Runde nicht eingesetzt wurden. Bis zur letzten Runde lagen die MPGler dort sogar auf dem 1. Platz, bevor es in der Schlussrunde die 1. Niederlage gab, so dass am Ende Platz 3 zu Buche stand. Auch dies unterstreicht die überzeugende Leistung der Schüler auf dem Bundesfinale. "Wer weiß, vielleicht ist dies der Anfang einer neuen Erfolgsgeschichte des Schulschachs am Max-Planck-Gymnasium in Trier", blickt Trainer Benedikt Scholtes, der das Team gemeinsam mit Jürgen Schön betreute, optimistisch in die Zukunft. Denn das Max-Planck-Gymnasium war erstmals seit über 10 Jahren wieder beim Bundesfinale in Berlin vertreten.