Christian Schmidt, Dominik Henter, Jens Kornmüller, 12. 04. 2018

Karl Marx ist nicht nur für Schüler ein schwerer Stoff. Trotzdem drehen 15 Jugendlichen aus den 10 - 12. Jahrgangsstufen an nur zwei Projekttagen einen rund zwanzigminütigen Film über Triers berühmtesten Sohn. Sie wollen herauszufinden, ob dessen Wirken noch etwas mit ihrem eigenen Leben zu tun hat. Arbeitstitel: "Was bedeutet Karl Marx für mich und meine Stadt heute?" Dafür haben nicht nur Oberbürgermeister Leibe und Ministerpräsidentin Dreyer schon Zusagen für Interviews gegeben.

Das Spannende dieses Projekt, das von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) initiiert wurde: Die MPG-Schüler kooperieren dabei mit den Schülern aus zwei ostdeutschen Schulen. Es ist geplant, dass die Schülerinnen und Schüler der Europaschule Gymnasium Gommern und des Hegel-Gymnasium in Magdeburg im Herbst nach Trier kommen, wenn die Filmprojekte der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollen. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) setzt sich für Bildungserfolg und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen ein. Schirmherrin der Stiftung ist Elke Büdenbender, die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.