Aaron Fey, 05. 02. 2018

Am MPG haben die Red-Hand-Days begonnen. Mit ihnen demostrieren die Schülerinnen und Schüler dagegen, dass über 250.000 Kinder als Soldaten töten müssen. Zwar verbietet seit 2002 ein Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention diesen Missbrauch. Trotzdem werden in fast allen aktuellen bewaffneten Konflikten Kinder als Soldaten eingesetzt, u. a. weil sie billig und leicht manipulierbar sind. Die meisten Kinder werden von nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen missbraucht, wie z. B. in Kolumbien oder Syrien. Es gibt aber auch Regierungsarmeen, zum Beispiel im Sudan oder in Burma, die Minderjährige in Kämpfen einsetzen.
Setzt ein Zeichen gegen Kindersoldaten! Gebt uns eure Hand! Wir werden in den großen Pausen noch bis zum 07. Februar 2018 im Erdgeschoss des Neubaus stehen. Ihr könnt dort dann euren Handabdruck als Protest gegen diesen abscheulichen Missbrauch geben. Werdet tätig! Lasst Kinder Kinder sein. Kein Kind sollte mit der Waffe aufwachsen!