Ulrich Kaurisch, 07. 05. 2017

Beim Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" belegten die Mädchen einen guten 9. Platz, die Jungen erreichten den 15. Platz. „Dass wir mit zwei Mannschaften beim Bundesfinale der besten Basketball-Schulmannschaften Deutschlands vertreten waren, war ein riesiger Erfolg“, bilanzierte Sportlehrer Uli Kaurisch nach der Rückkehr der beiden MPG-Basketball-Mannschaften aus Berlin. "Die Mädchen hätten durchaus eine noch bessere Platzierung erreichen können", lautete sein Urteil nach insgesamt sechs Spielen mit vier Siegen und nur zwei Niederlagen.

"Die entscheidende Niederlage kassierten wir im ersten Spiel“, analysierte Niels Dahlem, ehemaliger MPG-Schüler und selbst viermaliger Berlin-Teilnehmer. Bevor sich die Mädchen an die härtere Gangart der Gegner gewöhnt hatten, wurde das Spiel gegen die später Fünftplatzierten Mädchen aus Gerlingen knapp verloren. Auch im zweiten Spiel zeigten die Mädchen, dass sich völlig zu Recht die Farben des Landes Rheinland-Pfalz in Berlin vertreten durften. Gegen den späteren Finalisten aus Chemnitz hielten die Mädchen sehr gut mit, mussten sich aber am Ende geschlagen geben. Dass die Triererinnen aus den beiden ersten Spielen gelernt hatten, zeigte sich im weiteren Turnierverlauf. Es folgten vier Siege und ein dickes Lob der verantwortlichen Organisatoren: „Ihr seid deutlich besser als es eure Platzierung vermuten lässt.“ Das Coaching-Team Uli Kaurisch und Niels Dahlem zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. „Sie haben alles gegeben und alle Spielerinnen haben sich von Spiel zu Spiel deutlich gesteigert.“

Viel schwerer hatten es die Jungen des MPG. Auch hier war die Gruppenauslosung für die Mannschaft sehr ungünstig und bescherte drei Niederlagen am ersten Turniertag. Kevin Ney, der die Mannschaft betreute, kam zu dem Schluss: "Wir hatten körperlich einfach keine Chance gegen diese Mannschaften.“ Dass auch die Jungs durchaus guten Basketball spielen können, zeigten sie am zweiten Turniertag. Zwei Siege bei nur einer Niederlage versöhnte die Mannschaft für den ersten Turniertag. Eine besondere Freude war der Sieg gegen die Nachbarn aus dem Saarland, die am Ende den neuen Platz belegten.

Beide Mannschaften hatten die Freude, Schulleiter Armin Huber zu begrüßen, der es sich nicht nehmen ließ, die Mannschaften seiner Schule in Berlin anzufeuern. „Wir möchten gerne noch mal nach Berlin“, formulierten die Spielrinnen und Spieler unisono ihre Hoffnung auf eine Rückkehr im nächsten Jahr.