Claudia Hein, 27. 03. 2017

Viele Klassen und Kurse des Max-Planck-Gymnasiums nutzten die Gelegenheit, die dreiwöchige Ausstellung an der Universität Trier zu besuchen: Von der Orientierungsstufe bis zur Oberstufe erlebten unsere Schülerinnen und Schüler Mathematik einmal anders. Nach einem Vortrag von Professor Sven de Vries, in dem er einen Eindruck davon vermittelte, wie man sich aus der „Froschperspektive“ entscheiden muss, damit man wie ein Navi-Gerät aus den unüberschaubar vielen Möglichkeiten einen günstigen Weg findet, konnten die Schüler der 8c und 9b eineinhalb Stunden lang alle Exponate der Ausstellung ausprobieren. Manche tüftelten 90 Minuten an einem Problem, andere hatten das Ziel, alle Stationen auszuprobieren. Ob das Finden des eigenen Geburtstags in π, das Platzieren von 8 Damen auf dem Schachbrett, das Komponieren wie Mozart, das Entschlüsseln von Codes, das Wiegen des „Pythagoras“ oder das Erlaufen einer Funktion: Überall konnte Mathematik und deren Verbindungen zu Physik, Kunst, Musik oder Biologie entdeckt werden. Die Versuche wurden ausprobiert und der mathematische Zusammenhang erklärt – in den Leistungskursen auch bewiesen!