Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

wie ich Ihnen/Euch bereits mitgeteilt habe, beginnt am 8.3. der Wechselunterricht für die 5. und 6. Klassen, am 15.3. für alle anderen Klassen und die Oberstufe. Damit jährt sich das schulische Arbeiten unter Pandemiebedingungen.

Wir haben uns aus organisatorischen und pädagogischen Gründen für den Wechselunterricht im täglichen Rhythmus nach dem gültigen Stundenplan bis zu den Osterferien entschieden.

Für die Orientierungsstufe erfolgt folgender Rhythmus:

Gruppe 1: Mo, 8.3; Mi, 10.3.; Di, 16.3., Do, 18.3., Mo, 22.3.; Mi, 24.3.; Fr, 26.3.;

Gruppe 2: Di, 9.3.; Mo, 15.3.; Mi, 17.3; Fr, 19.3., Di, 23.3.; Do, 25.3.

Die Gruppeneinteilung erfolgt durch die Klassenleitung nach Rücksprache mit Frau Winter (gleichmäßige Aufteilung der GTS-Schüler*innen und Schüler*innen in der Notbetreuung).

Für die Mittelstufe und Oberstufe gilt folgender Rhythmus:

Gruppe 1: Mo, 15.3; Mi, 17.3.; Fr, 19.3.; Di, 23.3.; Do, 25.3.

Gruppe 2: Di, 16.3.; Do, 18.3.; Mo, 22.3.; Mi, 24.3.; Fr, 26.3.

Die Gruppenaufteilung erfolgt durch die Klassenleitung nach alphabetischer Reihenfolge und Anzahl (z.B. 28 Schüler*innen: Gruppe 1 14; Gruppe 2 14).

Die Gruppeneinteilung in der Oberstufe erfolgt durch die MSS-Leitung nach Alphabet. Nach der ersten Prüfung erhalten wir fast eine 40 bis 60% gleichmäßige Aufteilung. Es kann aber auch Kurse geben, die ungleichmäßig im Alphabet besetzt sind (z.B. Mathe LK Frau Wagner). Daran kann nichts geändert werden. Auch kleine Kurse müssen geteilt werden. Theoretisch könnten die kleinen Kurse räumlich gesehen komplett im Präsenzunterricht stattfinden (z.B. GK 11 Latein). Es muss aber vermieden werden, dass ein Schüler für eine Stunde eine längere Anfahrt auf sich nimmt. Für Schüler*innen aus der Stadt Trier ist eine einstündige Teilnahme sicherlich möglich.

Wir haben uns für das Modell im täglichen Rhythmus aus folgenden Gründen entschieden:

1.    Durch den kurzzeitigen, kontinuierlichen Rhythmus kommen die Schüler*innen wieder besser in den geregelten Tagesablauf hinein.

2.    Wir sehen alle Schüler*innen in der ersten Woche und können aufgrund des Präsenzunterrichtes in der letzten Schulwoche wenige Klassenarbeiten ansetzen. Im wöchentlichen Rhythmus wäre eine Ansetzung von Klassenarbeiten schwieriger geworden, da ein Teil der Schüler den Vorteil des Präsenzunterrichtes gehabt hätte und der andere nicht.

3.    Schüler*innen der Gruppe 1 erhalten Hausaufgaben im Präsenzunterricht, die sie am folgenden Tage zu erarbeiten haben. Dieser Hausaufgabenrhythmus setzt sich kontinuierlich fort.

Dieses Modell wird von vielen Schulen für die letzten Wochen vor den Osterferien bevorzugt.

Problematisch ist das Schreiben der Kursarbeiten ab dem 15.3. Aufgrund der mangelnden Raumkapazität müssen die LK-Bänder in der Woche nachmittags schreiben. Der Vormittagsunterricht muss aufgrund der unterschiedlichen Belastung und der Gleichbehandlung entfallen. Ein Termin könnte nach Rücksprache mit der ADD auch auf den Samstagmorgen fallen. Die MSS-Leitung legt diese Termine in eigenem Ermessen fest.

Ich habe dem Kollegium mitgeteilt, dass die Schüler*innen erst einmal ankommen und sich wieder in das Schulleben einfinden sollen. Es muss vermieden werden, dass in den letzten drei/zwei Wochen Notenstress entsteht. Inhalte im digitalen Fernunterricht sollen vor den Osterferien aufbereitet werden. Gleichzeitig sollen die Kolleg*innen valide Zeugnisnoten feststellen. Aus diesem Grunde habe ich festgelegt,  dass nur in der letzten Woche maximal in jeder Klasse zwei Klassenarbeiten geschrieben werden können. Die Klassenleitung koordiniert die Klassenarbeiten.

Wird eine Klassenarbeit angesetzt, so müssen auch die Schüler*innen kommen, die an diesem Tage nicht im Präsenzunterricht sind.

Der Wechselunterricht stellt uns wieder vor neuen Herausforderungen, die wir in Gemeinsamkeit  lösen werden. Wichtig ist, dass unsere Schüler*innen wieder langsam in die schulische Normalität zurückgeführt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Armin Huber, Schulleiter