H. Willkomm, 14. 05. 2019

Im Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ in Ingelheim konnten beide Teilnehmer des MPG in ihren Forschungsgebieten wieder einen Preis mitnehmen, nachdem sie aus den Regionalwettbewerben in Trier bzw. Bitburg bereits als Regionalsieger hervorgegangen waren. In einer von Boehringer Ingelheim, der Patenfirma des Landeswettbewerbs, eigens aufgebauten Zeltstadt konnten sich Axel Jacquet und Cajus Zanoth mit ihren kreativen und anspruchsvollen Wettbewerbsbeiträgen in einem starken Teilnehmerfeld behaupten. Sie präsentierten ihre Ergebnisse überzeugend und stellten sich den Fragen einer Fachjury. Souverän beantworteten sie am zweiten Wettbewerbstag die Antworten zahlreicher Gäste, die die Wettbewerbsstände besuchten.
Am Ende wurde Axel im Bereich Mathematik mit dem 3. Platz belohnt. Seine Arbeit beschäftigte sich mit dem auch aus der Biologie bekannten „logistischen Wachstum“, das zu chaotischen Prozessen führen kann. In diesem Chaos suchte er nach einer gemeinsamen Struktur. Cajus stellte von seinem Handy abgespielte Musik durch „tanzende Säulen“ auf einem „RGB-Großdisplay“ farbig dar. Dazu musste er eine Reihe technischer Probleme lösen und sich in die Programmierung des „Minicomputers“ Arduino einarbeiten. Die Jury vergab dafür den 2. Preis in der Sparte Technik.
Außerdem wurde unser Kollege Hans Willkomm im Rahmen der Preisverleihung mit dem Preis „Jugend forscht bietet mehr“ für engagierte Projektbetreuer geehrt. Er hat in den letzten 30 Jahren 79 Arbeiten im Wettbewerb „Jugend forscht/Schülerexperimentieren“ betreut, mit vielen Erfolgen in Regional- und Landeswettbewerben. Dabei hat er über 130 Schülerinnen und Schüler zu Forschungsarbeiten angeleitet. Weitere Fotos hier:

(Fotos: H. Willkomm und M. Jacquet)