Frau Jacobs, 14.02.2014

Am 12.2. 2014 fand der internationale Red Hand Day, der globale Aktionstag gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten, statt.

An ihm werden in über 50 Ländern rote Hände als Zeichen der Empörung über den Einsatz von Kindersoldaten gesammelt. Denn noch immer sind hunderttausende Kinder weltweit gezwungen, mit der Waffe in der Hand zu kämpfen – in Syrien, dem Kongo, Afghanistan, Burma, Kolumbien und vielen anderen Ländern und Regionen. Oft stammen diese Waffen aus deutscher Produktion. Sie werden mit Genehmigung der Bundesregierung in Kriegs- und Krisengebiete geliefert und gelangen dann – legal oder illegal – in die Hände von Kindern und Jugendlichen.
Gegen diese Missstände protestiert das Deutsche Bündnis Kindersoldaten, ein Zusammenschluss von elf Kinderrechtsorganisationen. Auch das MPG – ausgehend von den Fachschaften Religion und Ethik – hat sich diesem Protest angeschlossen. Eine Delegation von SV und Schülerinnen und Schülern der Klassen 9a und 9b überreichte am Red Hand Day Oberbürgermeister Klaus Jensen die am MPG gesammelten 822 roten Hände mit der Bitte, sich für die Forderungen der Roten Hand einzusetzen und politische Initiativen dazu in die Wege zu leiten. Jensen versprach, die Roten Hände aus Trier an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Sigmar Gabriel weiterzuleiten.