100 Jahre nachdem die Pariser Friedensverträge den Ersten Weltkrieg beendet haben und 80 Jahre nachdem mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg begonnen hat, widmet sich die Theater AG dem Thema Krieg. Die Mitglieder der Theater-AG sprechen Texte, die aus dem Antikriegsroman "Im Westen nichts Neues" (1929) des deutschen Schriftstellers Erich Maria Remarque und aus dem Kriegstagebuch "Le Feu" (Das Feuer, 1916) des französischen Schriftstellers Henri Barbusse stammen. Außerdem hört man "Zeitdokumente" aus dem Krieg, etwa Feldpostbriefe von gefallenen Soldaten. Die Hamburger Produktion von Luk Perceval war 2014 das größte europäische Theaterprojekt anlässlich des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges und wurde in vielen europäischen Städten aufgeführt. Die MPG-Theater-AG ist offenbar seitdem die erste Gruppe, die dieses Stück, das uns von Perceval selbst zur Verfügung gestellt worden ist, spielen wird - und zwar in deutscher, englischer und in wenigen Teilen auch in französischer Sprache. Die feuchte und kalte Atmosphäre des MPG-Gewölbekellers bietet dabei eine Atmosphäre, die ein bisschen an die Zitadelle und die Forts von Verdun erinnert. Achtung: Es gibt nur Stehplätze. Im Keller ist es etwas muffig und staubig. Es wird ein Stroboskop eingesetzt.

Bildquelle: John Warwick Brooke, This is photograph Q 3990 from the collections of the Imperial War Museums (collection no. 1900-13) / Wikipedia : Ein von erschöpften britischen Soldaten des Cheshire Regiments besetzter deutscher Schützengraben, während der Schlacht an der Somme im Juli 1916.


Ulrich Kaurisch, 14. 04. 2019

„Das war unser bester Sportabend seit vielen Jahren!“, so lautete das erste Kurzfazit von Sportlehrer Uli Kaurisch unmittelbar nach dem traditionellen Sportabend des MPG in der Arena Trier. In der Tat zeigten sich die mehr als 200 Aktiven und knapp 400 Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute des Programms begeistert. Steh auf - mach mit, Turnen, Koordination, Hindernisstaffel, Völker- und Fußball. Das Programm bot Abwechslung von Anfang bis Ende. Fairplay-Ehrung für die Schwimmmannschaft (WK IV), Ehrung für die erfolgreichen Basketballteams und den Preis für die „MPG-Sportlerin des Jahres, Jule Schulten, rundeten das bunte sportliche Treiben in der Arena ab. Ganz besonders begeisterte die Einlaufchoreografie der Klassen fünf und sechs. Der Dank des Schulleiters Armin Huber an alle Schülerinnen und Schüler und ganz besonders die Sportlehrer beendete des MPG-Sportabend 2019. Fotostrecke hier:

Liebe Eltern,

am Freitag, dem 12 .4. 2019, findet wieder ab 10:00 Uhr eine Demonstration in Trier für Schülerinnen und Schüler und Interessierte für mehr Klimaschutz und Maßnahmen gegen den Klimawandel statt. Die Bewegung findet weltweit Aufmerksamkeit und wird medial intensiv begleitet.

Das Anliegen der Fridays for Future-Bewegung ist sehr ernst und berechtigt. Klimaschutz und Maßnahmen gegen den Klimawandel sind wichtige Zukunftsaufgaben. Die gesetzten Klimaziele der Bundesregierung werden 2020 nicht erreicht. Aus dem Grund ist es wichtig, auf die Einhaltung der Klimaziele hinzuweisen.

Für die Schule ist der Zeitpunkt problematisch, denn es besteht Schulpflicht. Die Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, den Unterricht und die sonstigen für verbindlich erklärten Schulveranstaltungen zu besuchen. Die Aktion Fridays for Future ist erkennbar keine schulische Veranstaltung. Insofern müssen die Schülerinnen und Schüler den Unterricht besuchen. Zwar sind Beurlaubungen seitens der Eltern vom Unterricht grundsätzlich aus wichtigem Grund möglich (z. B. bei einem Trauerfall in der Familie), nicht jedoch für die Teilnahme an einer Demonstration. Aus diesem Grund werden wir auch keine Beurlaubungen zur Teilnahme an einer Demonstration von den Eltern akzeptieren.

Des Weiteren haben wir gegenüber unseren Schülern der Unter- und Mittelstufe eine Aufsichtspflicht. Die Eltern erwarten von uns zurecht, dass ihre Kinder von 7:30 Uhr bis 13:00 Uhr in der Regelzeit in der Schule lernen und beaufsichtigt werden. Auch unsere Hausordnung sanktioniert das unerlaubte Verlassen des Schulgeländes. Auch können die Eltern die Lehrkräfte nicht von der Aufsichtspflicht entbinden, da Schulpflicht besteht.

Auch genehmige ich keine Unterrichtsgänge zur Demonstration, weil zum einen die Lehrkraft gegen ihre Neutralitätspflicht verstößt, zum anderen die Aufsicht für eine Gruppe nicht gewährleistet werden kann. Auch lehne ich eine Instrumentalisierung von Klassen und Kursen strikt ab.

Das sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die unseren Gestaltungsspielraum klar bestimmen und definieren.

Was passiert, wenn Schülerinnen und Schüler unerlaubt am Freitag das Schulgelände verlassen?

Bei Schülerinnen und Schülern der Unter- und Mittelstufe werden die Eltern unverzüglich telefonisch informiert, dass ihr Kind unerlaubt das Schulgelände verlassen hat. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten unentschuldigte Fehlstunden auf dem Jahreszeugnis. Es werden in der Regel keine schulischen Ordnungsmaßnahmen ausgesprochen oder keine erzieherischen Einwirkungen vorgenommen. Ich habe auf der Gesamtkonferenz dem Kollegium empfohlen, pädagogisch und verantwortungsbewusst mit dem unentschuldigten Fehlen am Freitag umzugehen und dieses nicht als Leistungsverweigerung zu werten.

Des Weiteren habe ich das Kollegium gebeten, Klimawandel und Klimaschutz in den Unterricht zu integrieren und in der Erziehung unserer Schülerinnen und Schüler zu verankern. Nachhaltigkeit müssen wir als schulische Entwicklungsaufgabe ansehen. Aber auch der Schulträger ist mehr denn je gefragt: Die energetische Sanierung der maroden Fenster, die Isolierung des 4. Stockwerks und die Sanierung der veralteten Heizungsanlagen müssen dringend und zeitnah realisiert werden, damit Anstrengungen des Klimaschutzes vor Ort überhaupt glaubwürdig bleiben. Die Elektromobilität könnte durch den Schulträger durch Aufladestationen in der Tiefgarage gefördert werden.

Und da sind wir wieder beim Beginn meines Schreibens. Ich unterstütze inhaltlich den Klimaschutz und geeignete Maßnahmen gegen den Klimawandel, mir und dem Kollegium sind aber beamtenrechtliche Rahmenbedingungen gesetzt, die wir zu respektieren und anzuwenden haben.

Mit freundlichen Grüßen

Armin Huber, OStD
Schulleiter

 

Carsten Peters, 09. 04. 2019

„Es waren alles Spiele auf Augenhöhe, bei dem die Mädchen des Max-Planck-Gymnasiums sicherlich mehr hätten erreichen können“, meinte Trainer Carsten Peters nach dem Turnier. Die ersten zehn Minuten im ersten Spiel gegen das Gymnasium Schifferstadt verliefen alles andere als optimal. Untypisch viele Ballverluste führten zu einem Fünf-Tore-Rückstand bereits zur Halbzeit. Wie ausgewechselt starteten die Mädchen die zweite Hälfte der Partie. Tolle Kombinationen und bessere Treffsicherheit im Abschluss ließen die Mädchen Tor für Tor herankommen. In einer spannenden Schlussphase musste sich das MPG jedoch mit einem Tor geschlagen geben. Deutlich besser startete das zweite Spiel gegen das Megina Gymnasium Mayen. Viele Einzelaktionen gegen die offensiv agierende Abwehr brachten das MPG immer wieder in Führung. Mayen erhöhte jedoch Mitte der zweiten Hälfte das Tempo und konnte innerhalb kurzer Zeit drei Tore in Folge erzielen. Diesen Rückstand konnte das MPG nicht mehr kompensieren und verlor das Spiel schlussendlich mit 11 zu 8.

Dorothea Winter, 07. 04. 2019

Unsere diesjährige Schulsiegerin beim 60. Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Zoé Neuberg aus der 6d, ist am Sonntag im Bezirksentscheid aller Gymnasien zusammen mit Paulina Schmitz vom Thomas-Morus-Gymnasium in Daun als Siegerin von der Vorlesebühne getreten. In einem spannenden Wettbewerb aller Siegerinnen und Sieger der Stadt- und Kreisentscheide in der Buchhandlung Mayersche/Interbook in Trier konnten die beiden sich durchsetzen, obwohl nach Aussage der hochkarätig besetzten Jury - 3 Buchhändlerinnen, eine Gymnasiallehrerin und der Redakteur und Poetryslamer Frank Jöricke -  alle Kinder aus ihrem selbst gewählten Jugendroman hervorragend gelesen hätten. Beim Lesen eines Ausschnitts aus dem vom Buchhändler ausgewählten Fantasy-Roman überzeugte Zoé durch einen sehr ausdrucksstarken Auftritt: Angemessene Lautstärke, passendes Tempo, hochsprachliche Artikulation und sehr gutes Leseverständnis zeigten ihre hohe Lesemotivation.

Armin Huber, 02. 04. 2019 / Fotos: Uli Kaurisch

Im feierlichen Rahmen überreichte Schulleiter Armin Huber in St. Maximin die Zeugnisse an 103 Abiturienten. 24 Schülerinnen und Schüler hatten dabei eine 1 vor dem Komma, Ronja Hoffmann als Jahrgangsbeste erreichte die Traumnote 1,0. Der Gesamtdurchschnitt des Jahrgangs betrug 2,45.

Schulleiter Armin Huber begrüßte herzlich die Abiturientinnen und Abiturienten in St. Maximin vor etwa 700 Gästen. Er erläuterte, warum gute Bildung als zentrale Kompetenz für ihren weiteren Lebensweg entscheidend ist, und forderte die Abiturienten auf, sich für den Klimaschutz zukünftig einzusetzen. Nach dem Grußwort von Frau Linnert, Vorsitzende des Schulelternbeirates, thematisierte die Schülerrede von Denise Strauch und Marie-Sophie Schwarz ihr Abimotto „Abi Jordan - Wir dunken ab“: "Jahrelang haben wir Schuljahr für Schuljahr um neue Noten gespielt, haben Methoden und Strategien gelernt, um das Spiel bestmöglich zu gewinnen. Heute bekommen wir den lang ersehnten Pokal, unser Abitur." Die Lehrerrede von Herrn Hans Willkomm thematisierte das Carpe Diem von Homo Faber und Homo Ludens in Bezug auf die Oberstufenzeit seiner Schülerinnen und Schüler. Herr Dr. Kunz und Herrr Huber überreichten das MINT-EC Zertifikat für herausragende Leistungen im naturwissenschaftlich-mathematischen Fachbereich an 11 Schülerinnen und Schüler. Viele weitere Fotos und die Namen der Abiturienten finden Sie hier:


V. Schaan, 31. 03. 2019


Am Samstag gegen Mittag kamen bei schönstem Wetter unsere französischen Gäste aus Metz an. Sie wurden von Schülerinnen und Schülern der Stufe 10 und 11 mit einem köstlichen Buffet auf dem Schulhof empfangen. Am Dienstagabend fährt die gesamte Gruppe nach Frankreich und wird dort bis Freitagabend bleiben. Auf dem Programm stehen Erlebnisführungen, gemeinsamer Sport, Projektarbeiten, Museumsbesuche, Escape Rooms u. v. m.