Zeugen der zweiten Generation im Grundkurs Katholische Religion (12) von Frau Dölle-Klüsche: Eve Yardeni und ihr Ehemann haben auf Einladung von Oberbürgermeister Leibe Trier besucht. Zwei Tage nach Frau Yardenis Ansprache bei dem Gedenkakt der Stadt Trier anlässlich der Reichspogromnacht von 1938 kamen sie zum MPG. Hier hatte Frau Yardenis Großvater Adolf Altmann, der letzte Trierer Oberrabbiner vor dem Zweiten Weltkrieg, seit 1920 jüdischen Religionsunterricht gegeben. Auch ihr Vater Alexander, der als Rabbiner ein wichtiger Gelehrter wurde und u. a. an der Harvard University gelehrt hat, und ihr Onkel Erwin waren damals KWG/MPG-Schüler. Zunächst besichtigte das Ehepaar mit Schulleiter Huber die vor dem MPG verlegten "Stolpersteine" und das Schulgebäude. Dann beantworteten Frau und Herr Yardeni in einem 60-minütigen Gespräch in englischer Sprache die Fragen der Schülerinnen und Schüler zu dem Leben ihrer Angehörigen in Trier vor 1938, zu deren Flucht in die Niederlande, nach Großbritannien und in die USA sowie zur Ermordung ihrer Familienmitglieder im Konzentrationslager Auschwitz. Auch aktuelle politische Fragen wurden lebhaft diskutiert. (J. Kornmüller)

 


Beim Tag der offenen Tür haben Viertklässler das MPG kennen gelernt. Der Andrang war groß. Viele Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern haben zum Gelingen beigetragen - vielen Dank! Impressionen sehen Sie hier:

Die Klasse 7c besuchte im Rahmen des Geschichtsunterrichts das Rheinische Landesmuseum Trier. In einem 90-minütigen Rundgang gewannen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Leben der Menschen der Alt- und Jungsteinzeit. Eine Museumspädagogin erläuterte unter anderem, welche Werkzeuge die Menschen damals nutzten, wie sie Feuer ohne Feuerzeug erzeugten und wie sie ein Mammut zerlegten. Die Kosten für das museumspädagogische Programm wurden dabei von der Sparkassenstiftung übernommen. (K. Lauer)



U. Kaurisch, 07. 11. 2019

Die Basketball-Mädchenmannschaft des MPG gewinnt den Siegerpokal beim Turnier der Großregion in Luxemburg. Gleich im ersten Spiel zeigten die Mädchen gegen das Team aus Lothringen, den späteren Zweitplatzierten, dass der Sieg nur über das MPG vergeben würde. Dank guter Defense wurde das Spiel gewonnen. Gegen Luxemburg und gegen das Saarland konnten alle Spielerinnen ihr Können zeigen und so gewannen die Mädchen des MPG am Ende verdient den Siegespokal. Weitere Berichte und Fotos hier:

Markus Lellinger

Die Klasse 6d hat im Rahmen des Projekts KLASSE! des Trierischen Volksfreunds Freikarten für das Heimspiel der Römerstrom Gladiators gegen Schalke 04 gewonnen. Am Halloween-Abend konnte die Sportklasse so den 88:79 Erfolg der Gladiators in der Arena live mitverfolgen. Die Klasse bedankt sich beim Trierischen Volksfreund, den Stadtwerken Trier sowie den Gladiators für die Karten. Mit Genehmigung des Trierischen Volksfreunds finden Sie den dazugehörigen Zeitungsbericht unter "Weiterlesen":

MPG-Schülerinnen und –Schüler mit dem Auschwitz-Überlebenden Paul Sobol und dem Europaabgeordneten Charles Goerens, dem Gründer der "Témoins de la 2ème Génération".

Max Heumüller,  03. 11. 2018

Die bewegenden Zeitzeugengespräche mit dem 93-jährigen Holocaust-Überlebenden Paul Sobol standen im Zentrum der fünftägigen Studienfahrt in das polnische Oswiecim, an der fünf Schülerinnen und Schülern des MPG teilnahmen. Sobol wurde 1944 als 18-Jähriger in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz deportiert, das er mit Glück nach einem einjährigen Martyrium und den sogenannten Todesmärschen nach Westen überlebte. Allein in Auschwitz ermordeten die Nationalsozialisten im Zuge ihrer rassistischen Vernichtungspolitik systematisch mindestens 1,1 Millionen Menschen.  
Die beeindruckenden Begegnungen mit Paul Sobol fanden im Rahmen der Besichtigungen der Konzentrationslager Auschwitz I (Stammlager) und Auschwitz II (Birkenau) statt. Gemeinsam mit Paul Sobol wurde in den ehemaligen Lagern eine Gedenkzeremonie an die Opfer des Nationalsozialismus durchgeführt. Die Exkursionen wurden täglich mit einer Auswahl von Workshops eingehend nachbereitet (Literatur, Dokumentationen mit Diskussionsangebot, persönliche Begegnung und  Geschichte des Nachfahren von Überlebenden des Holocaust Henri Juda). Fortsetzung und viele Fotos unter "Weiterlesen":       

Ab November können interessierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufen aller Trierer Gymnasien gebührenfreie Japanisch-Kurse am Max-Planck-Gymnasium besuchen. Unter der Leitung von Sarah Becker und weiteren Studierenden der Universität Trier / Japanologie werden die Teilnehmenden an die japanische Sprache, Schrift und Kultur herangeführt.

Die Sprachausbildung kann der Vorbereitung für ein Studium dienen und wird ergänzt durch die Zusammenarbeit mit dem Fach Japanologie. Gefördert werden die Kurse durch das Hochschulprogramm „Wissen schafft Zukunft“ des Landes Rheinland-Pfalz.

Die 90minütigen Kurse beginnen am Donnerstag, dem 7. 11. 2019, um 13:15 Uhr am Max-Planck-Gymnasium. Der Anfängerkurs (ohne Vorkenntnisse) findet im Raum 132 statt, der Fortgeschrittenenkurs im Raum 133. Ab dem 15. 11. 2019 finden beide Kurse freitags von 13:30 - 15:00 Uhr in den gleichen Räumen statt. Ansprechpartner bei Fragen oder für weitere Informationen ist Projektleiterin Sarah Becker, die per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar ist.

Carsten Peters, 30. 10. 2019

Im Rahmen des Schulbesuchsprogramms „Japan im Klassenzimmer“ durfte das Max-Planck-Gymnasium wieder Vertreter des Generalkonsulats von Japan in Frankfurt am Main und der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Trier (DJG) begrüßen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler im letzten Jahr durch einen Kaligraphie-Workshop einen Einblick in die Kunst der japanischen Schrift bekamen, lag der Fokus der heutigen Veranstaltung deutlich bewegungsintensiver: Neben einem theoretischen Input, der den Schülerinnen und Schüler Gelegenheit gab, das Land Japan näher kennen zu lernen, präsentierten Sportler der Aikido-Schule Trier die japanische Kampfkunst und animierten die Schülerinnen und Schüler einzelne Techniken selbstständig auszuprobieren.

Das MPG ist mit dem zweiten Preis beim Kreutzer-Voremberg Preis ausgezeichnet worden. Die „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Trier“ hat bei der diesjährigen Preisverleihung Arbeiten und Projekte ausgezeichnet, die das Interesse für die Gemeinsamkeiten von Christentum und Judentum und den christlich-jüdischen Dialog wecken. Die Jury würdigt die Gedenkarbeit des MPG folgendermaßen: "Das MPG beteiligt sich schon seit vielen Jahren an der Erinnerung einzelner ehemaliger jüdischer Schüler. Lehrerinnen und Lehrer stellten Kontakte her zu Überlebenden und ihren Nachkommen, luden diese ein, ihre Schule zu besuchen und beteiligten sich an der Verlegung von Stolpersteinen. Diese Schule weiß um ihre große Bedeutung für jüdische Schüler, die vor allem seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahre 1933 mehrheitlich am MPG die Abiturprüfung ablegten. Die vorgelegten Facharbeiten einzelner Schüler befassen sich sowohl mit ehemaligen jüdischen Schülern als auch mit nationalsozialistischen Tätern. Die eingereichten Arbeiten erweitern teilweise den Erkenntnisstand zu einzelnen bekannten Personen beträchtlich, indem sie neues Archivmaterial in ihre Arbeit einbeziehen. Dabei fällt eine Arbeit besonders ins Auge (M. Müller), die bisher kaum bekannte Quellen eigenständig zur Erschließung einer Biographie verwendet. Insofern kommt ihr das Verdienst zu, wissenschaftliches Neuland betreten zu haben. Das MPG will sich auch in Zukunft mit Projekten zu christlich-jüdischen Themen befassen. Das argumentative Niveau der Arbeiten und der erkennbare Aufwand der kleinteiligen, präzisen Recherchearbeit war für uns ausschlaggebend, den zweiten Preis an die Schülerinnen und Schüler des MPG zu vergeben (E. Mäling, J. Leinenbach, A. Elsen, D. Fritz, M. Müller)."
Hier können Sie den Bericht des "Paulinus" (Nr. 45) vom 10. 11. 2019 über die Preisverleihung lesen.